Bild: Strangguss-Anlage

Der Wirtschaftsraum

Die Wirtschaftsstruktur im Städteverbund ist vielfältig:

  • Chemische und pharmazeutische Industrie,
  • Elektrotechnik/Elektronik,
  • Lebensmittelindustrie,
  • Maschinenbau/Stahlbau,
  • Medizintechnik,
  • Papierfabrikation
  • Stahlindustrie,
  • wissenschaftlicher Gerätebau und vieles mehr.

Die gut ausgebildeten Fachkräfte und modernste Infrastruktur machen die Region für Investoren attraktiv.


Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, in den der Städteverbund eingebettet ist, belegt im Jahr 2014 einen der vorderen Ränge beim Umsatz der größeren Betriebe im Bergbau und im Verarbeitenden Gewerbe aller Landkreise des Freistaates Thüringen. Die Exportquote im Jahr 2014 ist mit 37,6 % die vierthöchste aller Landkreise und kreisfreien Städte des Freistaates Thüringen.

Die traditionellen Industrie- und Gewerbestandorte werden gezielt umstrukturiert, weiterentwickelt und vermarktet, wobei ihre speziellen Potentiale ausgeschöpft werden. Beispiele hierfür sind der Chemiestandort "Industriepark Rudolstadt-Schwarza", das Gewerbegebiet Rudolstadt-Ost, das Gewerbegebiet Bad Blankenburg oder das Industriegebiet “Bahnbogen Saalfeld”.

Beachtliche Ansiedlungserfolge unterstreichen die große Attraktivität dieser Alt-Standorte, darunter BASF Performance Polymers GmbH oder die Papierfabrik Adolf Jass GmbH & Co. KG im Industriepark Rudolstadt- Schwarza sowie das „Stahlwerk Thüringen" in Unterwellenborn.


Nach Erhebungen des Thüringer Landesamtes für Statistik gab es am 31.12.2014 im Städteverbund im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe 53 Betriebe mit insgesamt 5.197 Beschäftigten. Allein die größeren Betriebe im Städteverbund mit 20 und mehr Mitarbeitern erwirtschafteten im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe einen Umsatz von rund 1,1 Mrd. €.


Global Player am Standort Schwarza - BASF © Landkreis Saalfeld-Rudolstadt
Industriestandort Rudolstadt-Schwarza © Landkreis Saalfeld-Rudolstadt
Ansicht - Industriepark Rudolstadt-Schwarza © Landkreis Saalfeld-Rudolstadt
optimale Anbindung an die Ortsumgehung Unterwellenborn © Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

Darüber hinaus sind neue Gewerbeflächen entstanden, wie z. B. in Saalfeld das Gewerbegebiet "Alte Kaserne”.

Der Verwaltungs- und Dienstleistungssektor entwickelt sich stetig. Mit etwa 1.400 Mitarbeitern inklusive Auszubildenden, Praktikanten und Studierenden gehören die Thüringen-Kliniken Saalfeld-Rudolstadt zu den größten Arbeitgebern im Städtedreieck. Auch das Kurwesen und die touristische Infrastruktur wurden ausgebaut. Hier entstanden weitere Arbeitsplätze. Die angestrebte regionale Entwicklung sieht vor, dieses Wirtschaftsspektrum zu verstärken.

Durch den Aufbau regionaler Wirtschaftskreisläufe wird eine nachhaltige selbsttragende Entwicklung erreicht.


Für innovative Existenzgründer arbeitet in unmittelbarer Nähe des Industrieparks Rudolstadt- Schwarza das Innovations- und Gründerzentrum (IGZ). Es verfügt über 4.300 m² Gewerbefläche (flexibel nutzbar; Büros, Labors, Werkstätten, Konferenzräume) in modern ausgestatteten Räumen zu günstigen Konditionen und einen breitbandigen Datennetzzugang über ein leistungsfähiges Intranet. In unmittelbarer Nachbarschaft kann auf wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen und technologieorientierte Dienstleister zurückgegriffen werden. Das IGZ bündelt seit 16.07.2007 als Wirtschaftsförderagentur die Wirtschaftsförderungen des Landkreises Saalfeld- Rudolstadt und des Städtedreiecks am Saalebogen unter einem Dach. Hierzu wurde eigens eine Kommunale Arbeitsgemeinschaft gegründet, die diesem Zweck verpflichtet ist. Die Fachkompetenz bleibt durch Abordnung von Mitarbeitern aus den Verwaltungen erhalten und wird durch die Kompetenzen des IGZ insbesondere bei Existenzgründerberatung und Technologieförderung ergänzt.